Schlafmedizin

 

Schlaf ist wichtig
schlafprofilanalyse
Ausgangssituation
Literatur

 

Schlaf

ist

wichtig...

...so wichtig, dass bereits in der Antike der Gott Hypnos - bezeichnenderweise der Bruder des Todesgottes, Thanatos - dafür zuständig war.

...insbesondere dann, wenn er gestört ist, oder nicht ausreicht.

...denn, wenn der Schlaf langfristig nicht das bewirkt, was er soll, kann man krank werden.

 

Vorzügliche Informationen zum Schlaf finden Sie auf der web-site Tag des Schlafes.

Aus der Sicht des niedergelassenen Nervenarztes ist mitzuteilen, dass es bereits seit einigen Jahren ambulant anwendbare diagnostische Methoden gibt, die uns zuverlässig helfen, den Schlaf und seine Störungen immer besser kennenzulernen und Ihnen zum einen wichtige Informationen zu Ihrem Schlaf ermöglicht, Ihnen zum anderen unter Umständen den Weg in das Schlaflabor erspart - es kann natürlich vorkommen, dass dieser diagnostische Schritt doch nur eine Vorstufe zum Schlaflabor darstellt, das heißt, dass anschließend doch noch die ausführliche große Polysomnographie im Schlaflabor erforderlich ist. Diese Situation dürfte insbesondere dann auftreten, wenn der Verdacht auf Schlafapnoe besteht - bereits in diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, dass die genannte Gruppe der Schlafstörungen mit dieser web-site nicht angesprochen wird, zumal die Schlafapnoe aufgrund der u.U. erforderlichen Behandlungsschritte meistens in der Zuständigkeit der Lungenfachärzte fällt.

Was sich über die ambulante, computergestützte Erstellung der Schlafprofilanalyse herausfinden lässt, ist insbesondere,

- ob bei Ihnen unter Umständen nur harmlose Abweichungen von der statistisch Norm vorliegen, die sich mit der einfachen Einhaltung einiger (individueller) Schlafhygiene Maßnahmen positiv beeinflussen lassen bzw. die allein durch das Umsetzen der Informationen über die ggf. bei Ihnen vorliegende Besonderheit, ihren negativer Einfluss verlieren

-ob eine Schlafstörung wirklich so gravierend ist, wie die /der Betroffene meint (Schlaf - Wahrnehmungsstörung)

-ob eine ( weitgehende) Beeinträchtigung der Schlafarchitektur besteht, was die Indikation zur medikamentösen Behandlung darstellt

Zurück zum Inhaltsverzeichnis der Schlafmedizin

 

 

 

 

Hier zwei Beispiele: Die Originale auf dem Bildschirm sind selbstverständlich gestochen schar. Darauf wurde hier zu gunsten einer höheren Geschwindigkeit beim Herunterladen verzichtet.

Normales Hypnogramm:

Man erkennt die Zunahme der Traum (REM)- Phasen (schwarze Balken), sowie die Abnahme des Tiefschlafes in der zweiten Nachthälfte.

Hochpathologisches Hypnogramm:

Aufgehobene Schlafarchitektur (die Schlafzyklen sind nicht zu erkennen), kein Tiefschlaf, keine Traum (REM)-Phasen, lange Perioden des Wachseins - dabei meinte der Patient, die Nacht sei gar nicht so schlecht gewesen.

Die wenigen Handgriffe, die sie zuhause ausführen müssen, sind schnell erlernbar.
Zurück zum Inhaltsverzeichnis der Schlafmedizin

 

 

 

 

Dr.med. Alexander Nass
A. f. Neurologie u. Psychiatrie, Psychotherapie
Dellbrücker Hauptstraße 90
51069 Köln
Tel. 0221-687810, Fax 0221 6897568

 

Erläuterung der Ausgangssituation

Objektivierung = Steigerung der eigenen Sachlichkeit

In der neurologischen Praxis wird immer wieder die Situation beobachtet, dass ein/e Betroffene/r bemerkt, dass es ihr/ ihm nicht besonders gut geht, jedoch weiß, dass eine Erhöhung der Medika-menten- Dosierung zumindest auch Nachteile mit sich bringen könnte.

Aufgrund dessen fragt sich verständlicherweise die /der Betreffende, ob sie/er nun unbedingt die Dosis erhöhen sollte; spätestens jetzt taucht die Frage auf, ob sie/er sich Nachteile nicht vielleicht doch nur einredet.

Für einige Beschwerden besteht die Möglichkeit, deren Ausmaß zu objektivieren; mit Hilfe einer weitgehend objektiven Messung (in der Biologie lässt sich allerdings über die Objektivität von Untersuchung trefflich streiten) kann diese Situation entschärft werden: durch vorher/nachher Untersuchungen lässt sich belegen, ob das Ausmaß einer Veränderung sich tatsächlich ver-schlechtert (oder gar verbessert) hat, wodurch eine sehr willkommene Entscheidungshilfe verfüg-bar wird.

Derzeit bezieht sich dieser Vorschlag auf: Zittern, Schlafstörungen, Tagesmüdigkeit, Fahr-tauglichkeit, Bewegungsstörungen, (Krankheit der) unruhigen Beine. Diese Liste wird ständig erweitert.

So sinnvoll dieses Vorgehen auch sein mag, stellt es in der Landschaft der heutigen Gesundheits- versorgung in der BRD keine Maßnahme dar, die" wirtschaftlich, ausreichend oder notwendig" im Sinne der RVO wäre; somit fällt sie in die Kategorie der individueller Gesundheitsleistungen (IGEL) und muss somit vom Patienten selbst getragen werden.

Da es sich andererseits jedoch auch um ganz neue Leistungen handelt, die zwar wissenschaftlich anerkannt sind, jedoch noch keinen Zugang in die GOÄ gefunden haben, werden bei Privatpatienten auf den Rechnungen Analog- Positionen aufgeführt; die/der Patient/in verpflichtet sich durch seine Unterschrift, die Gebühr selber zu bezahlen, sofern die in Rechnung gestellte Analog- Position von der Versicherung/Beihilfe nicht anerkannt wird. In diesem Fall bezahlt sie/er allerdings den Betrag, den auch gesetzlich Versicherte bezahlen würden (niedrigster Steigerungsfaktor).

(c) AEDILO

Zurück zum Inhaltsverzeichnis der Schlafmedizin

 

 

 

 

 

Nützliche Literatur

Schlaf und Lernen
 
 
 
 

Zurück zum Inhaltsverzeichnis der Schlafmedizin